Stirnband mit Knopf häkeln

Der/die ein oder andere kennt es vielleicht auch unter dem IMG-20141110-WA0000Namen Calorimetry: das Stirnband zum Knöpfen.

Da ich ziemlich lange Haare habe und oft einen Dutt trage, ist dieses Stirnband für mich ideal, da die Frisur nicht kaputtgeht.

Wenn es euch auch so geht: es gibt eine ziemlich leichte Anleitung, um ein solches Calorimetry zu Häkeln.

Ihr braucht dazu:

  • ein Knäuel Wolle für die Nadelstärke 5-6. Nehmt ihr eine geringere Dicke, dauert es natürlich entsprechend länger, das Stirnband zu häkeln. Mit dickerer Wolle habe ich es noch nicht ausprobiert, geht aber sicher auch
  • eine passende Häkelnadel
  • einen Knopf. Alternativ könnt ihr euch einen Knopf mit 2 Unterlagscheiben basteln, so wie ich es hier getan habe, oder ihr verwendet Druckknöpfe.

Und so gehts:

  • Ihr schlagt 4 Luftmaschen an.

Von nun an häkelt ihr nur noch in das hintere Maschenglied!

  1. Häkelt 3 feste Maschen und 1 Wendeluftmasche
  2. Nun häkelt ihr in die 1. Masche 1 feste Masche, in die 2. Masche 3 feste Maschen, in die 3. Masche wieder 1 feste Masche. Zum Schluss wieder eine Wendeluftmasche. Ihr habt nun 5 Maschen.
  3. Häkelt 5 feste Maschen + Wendeluftmasche.
  4. In die 1. und 2. Masche kommt jeweils 1 feste Masche, in die 3. Masche kommen 3 feste Maschen, in die 4. und 5. Masche kommt wieder jeweils 1 feste Masche. Wendeluftmasche. Ihr habt nun 7 Maschen.
  5. Häkelt 7 feste Maschen + Wendeluftmasche.

In jeder 2. Reihe häkelt ihr also in die jeweils mittlere Masche 3 feste Maschen.
Auf diese Weise nehmt ihr Maschen zu, bis ihr die Breite erreicht habt, die ihr für euer Stirnband haben möchtet.

Nun häkelt ihr nur noch feste Maschen ohne Zunahme. Das macht ihr solange, bis euer Stirnband genau halb so breit ist, wie ihr es am Ende haben möchtet.

Zählt nun ab, wie viele Reihen ihr ohne Zunahme gemacht habt. Genau so viele Reihen häkelt ihr jetzt nochmal. Setzt euch eventuell einen Maschenmarkierer.

Jetzt gehts ans Abnehmen! Und zwar verkehrtherum, wie ihr vorhin Maschen zugenommen habt: In jeder 2. Reihe häkelt ihr die mittleren 3 Maschen zusammen.

Überlegt euch jetzt, was für einen Knopf ihr haben möchtet.

  • Wenn ihr euch für einen Druckknopf entscheidet, könnt ihr einfach solange Maschen abnehmen, bis ihr am Ende nur noch 3 Maschen übrig habt. Dann vernäht ihr euer Stirnband und näht die Knöpfe an passender Stelle auf.
  • Braucht ihr ein Knopfloch für euren Knopf, dann überlegt euch, wo das Loch hin soll. Ich habe mein Knopfloch eingearbeitet, als ich noch 11 Maschen in der Reihe hatte. Wie groß das Knopfloch wird, hängt davon ab, wie groß euer Knopf ist.
    Eine kleine Anleitung für Knopflöcher findet ihr hier. Ihr benötigt ein Senkrechtes Knopfloch.
    Ist das Knopfloch fertig, nehmt ihr weiter ab, bis ihr noch 3 Maschen in der Reihe habt. Danach vernäht ihr den Faden und näht den Knopf an.

Fertig! 🙂

 

 

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Glossybox Dezember 2015

Auf die Winter Wonders Edition habe ich mich ziemlich gefreut. Der Inhalt war dann… naja. Ich bin nicht wirklich enttäuscht, da ich hauptsächlich mit Pflegeprodukten gerechnet und mich auf diese auch gefreut habe.
Diesmal war sogar zusätzlich eine Probe in der Box. Von den 6 Produkten sind dann aber nur 4 für mich brauchbar, die anderen 2 habe ich an meine Eltern abgegeben 😉

In der Box war drin:

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  • Kneipp® Regeneration Nachtpflege

    Über dieses Produkt habe ich mich auf den ersten Blick am Meisten gefreut. Ich wollte schon immer mal eine Nachtcreme ausprobieren, und auch Naturkosmetik-Cremes interessieren mich in letzter Zeit sehr. Irgendwas hat mich an der Creme aber gestört, und im Beipackzettel stand dann tatsächlich: Die Creme ist für Frauen ab 40 gedacht. Toll! Ich bin 21. Das Produkt war meiner Meinung nach ein Fehlgriff.
    Aber ich habe das Produkt an meine Mama weitergegeben, und die hat sich gefreut 🙂
    Der Preis für die Nachtpflege liegt bei 12,99 € / 30 ml, in der Box war die Originalgröße enthalten.

  • RENÉ FURTERER STYLE Finish Haarlack/Laque végétale

    Durch diesen Haarlack sollen die Haare im Winter nicht nass und platt aussehen, da er verhindert, dass Feuchtigkeit in das Deckhaar eindringt. Das Haar erhält außerdem einen seidigen Glanz. Klingt finde ich gut!
    Falls der Haarlack hält was er verspricht, finde ich den Preis auch in Ordnung. Die in der Box enthaltenen 100ml kosten 9,90 €.

  • teeez Lipstick Heat Wave Ruby

    Für mich das Highlight dieser Box, da ich gerade total auf Lippenstift stehe. Für diesen Preis (20,50 € / 2 g) hätte ich mir den Lippenstift im Moment sicher nicht zugelegt 😉 Deshalb bin ich überglücklich, dass er in der Box war 🙂

  • EUBOS® med. Hautpflege Sensitive Hand Repair & Schutz

    Bei mir steht überall Handcreme herum, und dieses Produkt ist da eine super Ergänzung 😉 Die Creme riecht interessant, ich finde den Geruch angenehm, auch wenn er etwas von Medizinprodukt vermittelt.
    Die Handcreme kostet im Original 6,30 € / 75 ml, allerdings liegt in der Box nur eine kleinere Probiergröße drin… warum?! Die Originalgröße hätte meiner Meinung nach überhaupt nicht geschadet…

  • Claire Fisher® Reinigende Maske

    Auch die Maske lag nicht in der Originalgröße, sondern als kleinere Probiergröße vor. Da ich kaum Gesichtsmasken benutze, finde ich das nicht allzu schlimm. Trotzdem freue ich mich, dass ich das Produkt mal ausprobieren kann. 🙂
    Die Maske kostet 14,95 € / 50 ml. Ob ich sie nachkaufe, weiß ich deshalb noch nicht.

 

Proben:

  • Hugo Boss Boss The Scent Eau de Toilette

    Ok… war das erste was ich mir dachte. Ein Männerparfum. Toll! Ich hätte mich sehr sehr sehr gefreut, wenn eine Probe drin gewesen wäre, mit der ich auch was anfangen kann.
    Aber ich wollte mir die Laune nicht verderben lassen und habe die Probe an meinen Papa weitergegeben, der sich gefreut hat. Also doch noch alles gut! 😉

 

Das Fazit: die Box war schon okay. Der Wert der Box war etwas geringer als der der letzten Box, und ich hoffe, dass es mit der nächsten Box wieder etwas bergauf geht (und keine Cremes ab 40 mehr drin sind).

PS: Entschuldigt die miserablen Fotos. In Zukunft werden die Bilder wieder besser werden 😉

Kokosöl: das All­round­ta­lent

Verwendet ihr Kokosöl? Wenn ja, für was?

Ich entdecke das Öl in letzter Zeit immer mehr für mich, denn es gibt quasi nichts, das es nicht kann 😉
Es kann sowohl in der Küche und im Haushalt, als auch zur Körperpflege und für das Haustier eingesetzt werden. Auch zur Gesundheit hat es einiges beizutragen.

Ich habe hier mal einige Sachen zusammengetragen, die mich selbst teilweise ziemlich überrascht haben. Ich will da auf jeden Fall noch einiges Ausprobieren!

Ihr bekommt das Kokosöl z.B. bei dm. Früher gab es dort das Alnatura Kokosöl (ca. 4€/200ml), inzwischen das von dm selbst (ähnlicher Preis).

Küche

Braten:

Natürlich kann man das Kokosöl als Bratfett verwenden. Es gehört zu den gesättigten Fetten und ist deshalb zum Kochen bestens geeignet. Es kann sehr hoch erhitzt werden.
Zudem ist es naturbelassen, sodass beim Abfüllen keine gesunden Inhaltsstoffe verloren gehen.

Backen:

Kokosöl ist ergiebiger als Butter, somit wird eine geringere Menge davon zum Backen benötigt. Das Öl ist auch gesünder als Butter und schmeckt natürlich prima 🙂

Körper

Auf dem ganzen Körper kann Kokosöl angewendet werden wie eine Creme, da es unheimlich viel Feuchtigkeit spendet. Ich habe einige sehr trockene Stellen an den Beinen, bei denen bis jetzt noch keine Creme oder Bodylotion geholfen hat. Kokosöl allerdings schon.
Allerdings muss man etwas Zeit dafür einplanen, da es eine Weile braucht, bis es eingezogen ist 😉

Zudem kann Kokosöl zur Massage verwendet werden. Auch zur Tattoopflege ist es wohl geeignet und es soll bei Altersflecken helfen.

Und anscheinend ist Kokosöl sogar ein Insektenschutz!

Haare:

Mit Kokosöl können Schuppen und juckende Kopfhaut vermindert werden. Außerdem soll es gegen Spliss, Läuse und Haarausfall helfen.

Ich mache gerne eine Haarkur mit Kokosöl. Dafür massiere ich das Kokosöl nach dem Waschen in meine noch feuchten Haare ein, packe ein Handtuch drauf und lasse das ganze möglichst lange (eventuell über Nacht) einwirken. Danach nur 1-2 mal mit silikonfreiem Shampoo auswaschen, und die Haare fühlen sich wunderbar an.
Alternativ kann man natürlich auch nur die Kopfhaut mit Kokosöl massieren 🙂

Gesicht:

Kokosöl ist ein super Make-Up Entferner, selbst bei wasserfestem Make-Up. Dafür einfach das Gesicht befeuchten, dann mit Kokosöl einreiben und alles abwaschen-das ist zumindest meine Radikal-Methode 😉 Natürlich kann auch etwas Kokosöl auf ein Wattepad gegeben werden, mit dem man dann das Make-Up entfernt.
Das Tolle ist, dass die Haut direkt noch mit Feuchtigkeit versorgt wird.

Außerdem soll Kokosöl gegen Falten wirken. Da kann ich noch nicht mitreden, aber ich würde es einfach mal ausprobieren 😉

Zudem soll es das Wimpernwachstum positiv beeinflussen. Damit wäre Kokosöl eine sehr günstige und vor allem natürliche Alternative zu teuren Wimpernseren.

Zähne:

Klingt zwar eklig und fühlt sich auch so an aber: sogenanntes „Ölziehen“ trägt zur Zahnpflege bei. Dafür ca. einen Teelöffel Kokosöl in den Mund ziehen und mindestens 5 Minuten hin und herziehen. Danach ausspucken und mit Wasser ausspülen.
Das Kokosöl soll Schadstoffe binden und außerdem gegen Karies verursachende Bakterien wirken. Mehr dazu findet ihr hier.

Gesundheit

Die Einnahme von Kokosöl soll das Immunsystem stärken und so auch bei Husten und Schnupfen helfen. Zudem werden bei der Einname die Schleimhäute befeuchtet und beruhigt. Auch die Nasenschleimhäute können bei Schnupfen mit Kokosöl gepflegt werden.

Und wusstet ihr, dass Kokosöl sogar bei Alzheimer helfen soll?

Warzen und Herpes:

Durch seine antimikrobielle Wirkung kann Kokosöl auch gegen Warzen und Herpes eingesetzt werden.

Haustiere

Bei Hund und Katze kann Kokosöl zum Schutz vor Zecken, Milben und Flöhen verwendet werden. Dafür wird einfach etwas Öl auf dem Fell verteilt.

Auch Kaninchen und Pferde können ohne Probleme mit Kokosöl behandelt werden.

 

Das waren einige, aber noch lange nicht alle Anwendungsgebiete von Kokosöl!
Wer weiterlesen möchte:

 

 

 

Minecraft Schneegolem häkeln

Vor kurzem habe ich eine Anleitung für einen Minecraft Creeper gepostet.
Der Schneegolem wird ähnlich gehäkelt:

Ihr braucht:

  • orange Wolle (für ca. Nadelstärke 3mm)
  • schwarze Wolle (für ca. Nadelstärke 3mm)
  • passende Häkelnadel
  • große Nadel/Wollnadel zum Vernähen und Gesicht aufsticken

Kopf:

  1. Ihr braucht zuerst ein Quadrat. Als Seitengröße habe ich 14 Luftmaschen angeschlagen. Das könnt ihr aber, je nachdem wie groß ihr den Creeper haben möchtet, selbst aussuchen. Ihr müsst euch die Maschenanzahl nur merken und die restlichen Maschenanzahlen anpassen.
    Schlagt also als erstes 14 Luftmaschen mit oranger an.
  2. Nun macht ihr eine Wendeluftmasche. Anschließend werden in die 14 Luftmaschen je eine feste Masche gehäkelt.
  3. Das wiederholt ihr so lange, bis ihr ein Quadrat habt. Messt am Besten mit einem Lineal nach.
  4. Nun wird in Runden mit festen Maschen weitergehäkelt. Dazu häkelt ihr (gegen der Uhrzeigersinn) 14 Maschen in jede der 4 Seiten. Die erste Runde wird etwas komplizierter, da ihr auf der rechten und linken Seite noch keine richtigen Maschen habt, in die ihr hineinhäkeln könnt. Dort häkelt ihr einfach in die am Rand entstandenen Löcher.
    Ihr könnt euch den Rundenanfang markieren, schließt die Runden aber nicht ab.
    Wenn ihr übrigens den Anfangsfaden mit einhäkelt, dann müsst ihr ihn nicht vernähen.
  5. Ihr häkelt so viele Runden, bis ihr einen Würfel habt, der oben offen ist. Der Würfel ist genauso hoch wie das anfängliche Quadrat breit war (Lineal).
  6. Habt ihr die letzte Runde fertig, solltet ihr wieder ungefähr in einer Ecke angekommen sein. Markiert die letzte Masche und zählt  14 Maschen zurück. Diese 14 Maschen sollten nun in der Mitte der Würfelseite liegen. Wenn nicht, nehmt ihr eine Masche mehr oder weniger, markiert sie und zählt eure 14 Maschen ab, bis diese 14 Maschen in der Mitte der Kante liegen.
  7. Nun macht ihr eine Wendeluftmasche und häkelt 14 feste Maschen zurück. Dann macht ihr wieder eine Wendeluftmasche, häkelt 14 Maschen usw. Ihr macht das solange, bis ihr wieder ein Quadrat habt. Dieses Quadrat ist wieder so groß, wie euer Anfangs-Quadrat. Das ist die Lasche, mit der ihr den Würfel später verschließt.
    Ihr könnt den Faden durchziehen und abschneiden; lasst aber ca. 10cm Faden zum Vernähen übrig.
  8. Jetzt fehlt noch das Gesicht. Ich habe mir im Internet ein Foto gesucht und das Gesicht mit Stecknadeln abgesteckt. Dann stickt ihr das Gesicht mit der schwarzen Wolle auf. Am Besten dreht ihr den Kopf so, dass die offene Seite nach unten und hinten schaut, so dass die Naht später auch etwas versteckt ist.
  9. Seid ihr mit dem Gesicht fertig, könnt ihr anfangen, den Würfel bis auf einen kleinen Spalt zuzunähen. Durch den Spalt stopft ihr nun Watte oder anderes Stopfmaterial, das ihr gerne benutzt. Seid ihr mit der Form zufrieden, könnt ihr den Würfel fertig zunähen und den übrigen Faden im Inneren verstecken.

Unterer Teil des Körpers:

Der untere Teil des Körpers wird mit weißer Wolle gehäkelt. Im Grunde wird ein Würfel wie für den Kopf gehäkelt, anschließend wird aber kein Gesicht, sondern Knöpfe aufgestickt.

Mittlerer Teil des Körpers:

Der mittlere, ebenfalls weiße Teil des Körpers wird etwas kleiner als der untere Teil und der Kopf (ca. 9 Luftmaschen anschlagen). Ansonsten wird er gleich gehäkelt.

Arme:

Die Arme könnt ihr mit doppelten Luftmaschen häkeln, oder ihr macht eine Luftmaschenkette und häkelt einmal mit festen Maschen zurück, was euch besser gefällt.
Lasst am Ende ein paar Zentimeter Wolle übrig. Damit näht ihr den Arm dann an.

 

Produkttest: Ricola Gletscherminze

— Werbung —

Vor einigen Wochen konnte ich dank Rossmann die neuen Ricola Gletscherminze-Bonbons testen.

Ich finde, sie sind etwas milder als die originalen Kräuterbonbons von Ricola, und deshalb sehr angenehm.
Außerdem sind sie zuckerfrei, was ich toll finde, da ich mit Halsweh oft nicht schlafen kann und deshalb mitten in der Nacht ein Bonbon nehme.

Die Bonbons gibt es wieder in einer Box, wie die, die ich testen durfte, oder aber auch einzeln verpackt.

Ich habe sie mir bereits nachgekauft und kann sie definitiv empfehlen 🙂


[Ich durfte die Ricola Gletscherminze-Bonbons kostenlos testen.]

 

Müller Look-Box Dezember 2015

Am Samstag durfte ich meine erste Look-Box abholen!!

Und das war drin:

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  • Christina Aguilera Touch of Seduction
  • essie Nagellack bordeaux
  • Astor Soft Sensation Lipcolor Butter, Farbe 015
  • essence Mono Eyeshadow
  • Catrice Prime and Fine Mattifying Powder Waterproof
  • Maybelline Colossal Go Chaotic! Mascara
  • MaxFactor Masterpiece MAX High Volume & Definition Mascara

 

Proben:

  • bebe MORE Feuchtigkeitspflege

Ich freue mich auf jeden Fall schon aufs Ausprobieren 🙂

Minecraft Creeper Häkeln

So tief in mir drin bin ich schon ein kleiner Nerd. Und manchmal spiele ich sogar Minecraft.

Da ich ja auch eine leidenschaftliche Häklerin bin, habe ich mir überlegt, warum nicht mal eine Figur aus Minecraft häkeln?

Gesagt, getan, heraus kam der hier:

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Wer ihn nachhäkeln möchte, so schwer ist das nicht 😉 Ihr benötigt eigentlich nur Luftmaschen und feste Maschen. Im folgenden versuche ich es euch zu erklären:

Ihr braucht:

  • grüne Wolle (für ca. Nadelstärke 3mm)
  • schwarze Wolle (für ca. Nadelstärke 3mm)
  • passende Häkelnadel
  • große Nadel/Wollnadel zum Vernähen und Gesicht aufsticken

 

9

Beginnen wir mit dem Kopf:

  1. Ihr braucht zuerst ein Quadrat. Als Seitengröße habe ich 14 Luftmaschen angeschlagen. Das könnt ihr aber, je nachdem wie groß ihr den Creeper haben möchtet, selbst aussuchen. Ihr müsst euch die Maschenanzahl nur merken und die restlichen Maschenanzahlen anpassen.
    Schlagt also als erstes 14 Luftmaschen an.
  2. Nun macht ihr eine Wendeluftmasche. Anschließend werden in die 14 Luftmaschen je eine feste Masche gehäkelt.
  3. Das wiederholt ihr so lange, bis ihr ein Quadrat habt. Messt am Besten mit einem Lineal nach.
  4. Nun wird in Runden mit festen Maschen weitergehäkelt. Dazu häkelt ihr (gegen der Uhrzeigersinn) 14 Maschen in jede der 4 Seiten. Die erste Runde wird etwas komplizierter, da ihr auf der rechten und linken Seite noch keine richtigen Maschen habt, in die ihr hineinhäkeln könnt. Dort häkelt ihr einfach in die am Rand entstandenen Löcher.
    Ihr könnt euch den Rundenanfang markieren, schließt die Runden aber nicht ab.
    Wenn ihr übrigens den Anfangsfaden mit einhäkelt, dann müsst ihr ihn nicht vernähen.
  5. Ihr häkelt so viele Runden, bis ihr einen Würfel habt, der oben offen ist. Der Würfel ist genauso hoch wie das anfängliche Quadrat breit war (Lineal).
  6. Habt ihr die letzte Runde fertig, solltet ihr wieder ungefähr in einer Ecke angekommen sein. Markiert die letzte Masche und zählt  14 Maschen zurück. Diese 14 Maschen sollten nun in der Mitte der Würfelseite liegen. Wenn nicht, nehmt ihr eine Masche mehr oder weniger, markiert sie und zählt eure 14 Maschen ab, bis diese 14 Maschen in der Mitte der Kante liegen.
  7. Nun macht ihr eine Wendeluftmasche und häkelt 14 feste Maschen zurück. Dann macht ihr wieder eine Wendeluftmasche, häkelt 14 Maschen usw. Ihr macht das solange, bis ihr wieder ein Quadrat habt. Dieses Quadrat ist wieder so groß, wie euer Anfangs-Quadrat. Das ist die Lasche, mit der ihr den Würfel später verschließt.
    Ihr könnt den Faden durchziehen und abschneiden; lasst aber ca. 10cm Faden zum Vernähen übrig.
  8. Jetzt fehlt noch das Gesicht. Ich habe mir im Internet ein Foto gesucht und das Gesicht mit Stecknadeln abgesteckt. Dann stickt ihr das Gesicht mit der schwarzen Wolle auf. Am Besten dreht ihr den Kopf so, dass die offene Seite nach unten und hinten schaut, so dass die Naht später auch etwas versteckt ist.
  9. Seid ihr mit dem Gesicht fertig, könnt ihr anfangen, den Würfel bis auf einen kleinen Spalt zuzunähen. Durch den Spalt stopft ihr nun Watte oder anderes Stopfmaterial, das ihr gerne benutzt. Seid ihr mit der Form zufrieden, könnt ihr den Würfel fertig zunähen und den übrigen Faden im Inneren verstecken.

 

Nun zum Körper:

  1. Ihr schlagt wieder 14 Luftmaschen an und häkelt, wie beim Kopf, feste Maschen. Für den Körper häkelt ihr jedoch kein Quadrat, sondern ein Rechteck, das nur ca. halb so hoch wie breit ist.
  2. Nun häkelt ihr wieder feste Maschen in Runden um das Rechteck herum. Es entsteht ein Quader. Dieser sollte am Ende ca. 1/3 höher sein als der Kopf.
  3. Nun richtet ihr wieder 14 Maschen in der Mitte der Kante aus und häkelt eine Lasche, die so hoch ist wie euer Anfangs-Rechteck.
  4. Zum Schluss näht ihr den Quader wieder bis auf einen Spalt zu, stopft ihn aus, näht ihn fertig zu und vernäht alles.

 

Zum Schluss die Füße:

Ihr braucht insgesamt 4 Füße.

  1. Für einen Fuß schlagt ihr mit der schwarzen Wolle 6-7  Luftmaschen an. Der Fuß muss etwa halb so breit sein wie der Quader bzw. es müssen 2 Füße nebeneinanderpassen. Das müsst ihr einfach abschätzen.
  2. Ihr häkelt wieder ein Quadrat.
  3. Um dieses Quadrat häkelt ihr dann 3 Runden feste Maschen mit der schwarzen Wolle.
  4. Dann wechselt ihr zur grünen Wolle und häkelt 8 weitere Runden.
  5. Zum Schluss häkelt ihr wieder die Verschluss-Lasche.
  6. Nun stopft ihr den Fuß aus und näht ihn zu.

 

Die einzelnen Körperteile näht ihr jetzt nur noch zusammen, und ihr seid fertig 🙂

 

 

 

 

DIY: Adventskalender

Heute ist der 1. Dezember! Und schon seit Wochen hab ich mir Gedanken über Adventskalender gemacht. Zum Glück sind sie rechtzeitig fertig geworden!

Ich habe mich dieses Jahr hauptsächlich von Pinterest inspirieren lassen. Da gibt es soooo viele Leute mit sooooo vielen wunderschönen Ideen!


Meine Eltern haben einen Kalender aus Tütchen bekommen.

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Die Tüten gibt es bei dm im 6er-Pack für je ca. 1.25€. Ursprünglich wollte ich normale Vesper-Tüten verwenden, aber die habe ich leider nur in weiß gefunden. Weiß jemand, wo es die in braun gibt? 😉
Die Tortenspitzen sind ebenfalls von dm und kosten 1-2€.
Die Zahlen sind nicht von mir, die habe ich hier gefunden.


Für den Adventskalender für meinen Freund habe ich hier eine wunderschöne Idee gefunden (inklusive Zahlen).

 

Ich habe unterschiedlich große Packpapier-Streifen geschnitten, diese zusammengefaltet (an der Oberseite eine ca. 1cm große Lasche zum Verschließen übrig lassen!) und die beiden Seiten zusammengenäht. Nach dem Befüllen wird die Lasche einfach umgefaltet und die Tüte zugeklebt.

Das Packpapier habe ich in Bögen im Kaufland gefunden (ca. 2€). Diese sind kleiner als das Packpapier auf der Rolle und auf DIN A4-Größe vorgefaltet, sodass das Zuschneiden etwas leichter fällt.


Für meine Brüder habe ich normale Vesper-Tüten befüllt und mit Zahlen (von hier und hier) versehen. Die Tüten habe ich an einen Kleiderbügel gehängt.

 

Ich wünsche euch eine wunderschöne Adventszeit!