Mein neuer Liebling in der Küche: der AEG PerfectMix

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Hallo zusammen! =)

Schon lange habe ich mir mal einen ordentlichen Standmixer gewünscht, der mit allem klarkommt, was man ihm füttert. Endlich steht so einer jetzt in meiner Küche! =)

Durch das AEG-Testerportal hatte ich die Möglichkeit, den PerfectMix SB14PS ausgiebig zu testen. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle!

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Ich bin von dem Mixer wirklich begeistert. Er braucht nur ein paar Sekunden, um alle Zutaten zu zerkleinern und wunderbar cremige Suppen und leckere Smoothies zu produzieren. Zudem lässt er sich superschnell reinigen und ist somit auch für Situationen geeignet, in denen man keine Zeit für oder keine Lust auf große Aufräumaktionen hat. Und ist er nicht ein Prachtstück?

Bei dickflüssigeren Gerichten wie Eis oder Brotaufstrichen tut er sich etwas schwer, da sich die Messer schnell im Leeren drehen. Dann aber einfach den Mixer kurz ausschalten (!!!), mit einem Löffel die Zutaten durchrühren und wieder weitermixen. Unbedingt darauf achten, dass der Mixer niemals läuft, während Utensilien oder gar die Finger im Behälter sind!

Der Standmixer besteht aus einem Motorgehäuse, einer Messereinheit, einer Gummidichtung, dem Glaskrug und einer Abdeckung mit Messbecher. In der Abdeckung befindet sich ein Loch, durch das Zutaten während des Mixens hinzugefügt werden können. Es sollte dann aber so schnell wie möglich wieder von dem Messbecher abgedeckt werden. Ohne Abdeckung sollte der Mixer nicht betrieben werden.

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Das Auseinander- und wieder Zusammenbauen ist an sich nicht kompliziert und wird in der Anleitung mit Bildern beschrieben. Allerdings habe ich mich beim ersten Zusammensetzen wohl zu sehr von dem schweren Krug ablenken lassen und nicht bemerkt, dass ich die Gummidichtung falsch eingesetzt hatte. Die muss nämlich genau richtig ausgerichtet werden. Zum Glück ist es mir aufgefallen, bevor ich mit dem Mixen angefangen habe. Natürlich hat es trotzdem eine riesen Sauerei gegeben, wie man sich vermutlich vorstellen kann 😉 Beim Zusammenbauen also unbedingt darauf achten, dass die Gummidichtung richtig sitzt, und eventuell vor dem Mixen mit Wasser testen, ob der Krug unten dicht ist.

Der Krug ist aus dickem Glas gefertigt und deshalb sehr schwer, was man beim Auseinandernehmen und Zusammensetzen beachten muss. Er scheint dadurch aber sehr stabil zu sein und ist spülmaschinenfest. Außerdem kann man Flüssigkeiten bis zu 90° C verarbeiten. Das ermöglicht das schnelle Pürieren von Suppen nach nur kurzer Abkühlzeit.
Der Krug fasst 1650 ml. Diese Füllmenge darf nicht überschritten werden.
Übrigens kann der Krug in verschiedenen Positionen auf das Motorgehäuse gesetzt werden, sodass der Mixer für Rechts- und Linkshänder geeignet ist.

Der Standmixer hat einen 1000-Watt (1,4-PS) -Motor und schafft 23.000 Umdrehungen / Minute.
Die Messer sind titanbeschichtet und sollen deshalb dauerhaft scharf bleiben.

Man darf den Mixer vor allem bei schweren Zutaten nicht länger als 2 Minuten am Stück betreiben. Dies ist aber meistens auch gar nicht nötig, denn er zerkleinert schnell und gründlich so ziemlich alles.
Trotzdem, und das ist der einzige Punkt, den ich an dem Standmixer bemängeln kann, stelle ich jedes Mal bei Mixen nach ein paar Sekunden einen Plastikgeruch fest. Aus Angst, dass gerade irgendetwas durchschmort, schalte ich ihn dann lieber aus.

Ich benutze den PerfectMix hauptsächlich  für Suppen und Smoothies, beides wird unglaublich cremig. So eine Konsistenz hatte ich bis jetzt noch nie bei irgendeinem Mixer, und ich komme jedesmal von neuem ins Schwärmen! ❤

Der Standmixer ist nicht zum Mixen oder Mahlen trockener, harter Substanzen geeignet. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Man kann Eis crushen! =)

Programme

Der PerfectMix hat 5 Programme.
Mit „High“ und „Low“, lässt sich die gewünschte Geschwindigkeit einstellen, in der der Mixer läuft.
„Pulse“ ist das einzige Programm, das nur solange läuft, wie man die Taste betätigt; lässt man sie los, hört auch der Mixer auf zu arbeiten. Dieses Programm liefert für kurze Zeit mehr Drehzahl und ist beispielsweise für die Schnellreinigung sehr praktisch.
Mit „Smoothie“ kann man zerstoßenes Eis für den Smoothie herstellen.
„Crush“ ermöglicht das crushen von Eis, wobei man kleinere Portionen nehmen sollte, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.

Reinigung

Der Glaskrug kann, ebenso wie die Abdeckung, in der Spülmaschine gereinigt werden. Die Messereinheit muss von Hand gereinigt werden. Das Motorgehäuse sollte nicht nass werden und darf nur mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.
Allerdings finde ich es ziemlich aufwändig, den Standmixer nach jeder Anwendung komplett auseinander zu bauen, um ihn zu reinigen. Außerdem sind die Messer sehr scharf, was das hantieren mit der Messereinheit nicht ganz ungefährlich macht.
Aber dafür gibt es eine Lösung: Man soll nach der Benutzung einfach warmes Wasser und etwas Spülmittel in den Krug geben, die Abdeckung aufsetzten und den Standmixer durch betätigen der „Pulse“-Taste kurz laufen lassen. Ich mache das ganze zwei Mal (zwischendurch Wasser wechseln), und der Mixer ist wieder sauber. Das Auseinanderbauen und komplett Reinigen nach jeder Verwendung ist somit überflüssig.

Ein wenig schade ist, dass vor allem bei weniger flüssigen Zutaten Reste unter dem Messer hängen bleiben. Man bekommt das mit dem Löffel kaum heraus, weshalb man es wohl oder übel ausspülen muss.

Meine „Experimente“ mit dem PerfectMix

Die Rezepte sind meistens so für 1-2 Personen ausgelegt. Nach Bedarf also einfach für mehrere Personen umrechen 😉

Bananeneis

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  • 2 Bananen
  • Milch
  • Joghurt
  • Vanillezucker
  • evtl. Joghurt-Eis

Zur Vorbereitung die Bananen einfrieren.

Die Bananen kurz antauen lassen, damit sie nicht mehr so hart sind. Nach und nach mit etwas Milch in den Mixer geben, bis die Bananen zerkleinert sind. Danach Joghurt und evtl. nochmal Milch hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Das ganze kann nach Wunsch durch Joghurt-Eis ergänzt werden.
Zum Schluss mit Vanillezucker (oder normalem Zucker) süßen.

Das Ganze geht mit allen möglichen Früchten, ganz nach Geschmack!

Bananenmilch

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  • 2 Bananen
  • 400 ml Milch
  • 1-2 Becher Joghurt (je 150 ml)
  • ca. 2 TL Honig, je nach Geschmack
  • 1 Prise Zimt, je nach Geschmack

Die Bananen etwas Zerdrücken, dann mit den anderen Zutaten pürieren. Wunderbar schaumig! ❤

Beeren-Smoothie

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  • 220 g Beeren (Brombeeren, TK)
  • 150 ml Apfelsaft
  • evtl. Eiswürfel
  • evtl. Beeren zum Garnieren

Ich habe eine Beerenmischung verwendet. Das ganze war ziemlich frisch, aber auch recht sauer. Deshalb habe ich ein klein wenig Kaiser-Natron hinzugegeben, um es zu neutralisieren.

Grüner Smoothie mit Salat und Orange

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Dieses Experiment hat mir bestätigt, dass ich leider kein Fan von grünen Smoothies bin. Daher auch nur die halbe Portion 😉

  • 2 Orangen
  • handvoll Kopfsalat
  • 250ml Wasser

Karotten-Suppe

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  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Butter oder Margarine zum Anschwitzen
  • 250 g Kartoffeln
  • 200 g Karotten
  • 250 ml Gemüsebrühe (darf recht stark sein)
  • ca. 100 ml Sahne, nach Geschmack 😉
  • 150 ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Petersilie zum Würzen

Zwiebeln und Knoblauch klein schneiden und Anschwitzen.
Kartoffeln und Karotten in Würfel schneiden und kurz mitschwitzen.
Mit der Gemüsebrühe ablöschen und Sahne und Milch hinzugeben.
Kurz aufkochen lassen und dann ca. 20 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Vorsicht, dass das ganze nicht überkocht!

Wenn die Karotten und die Kartoffeln weich gekocht sind, die Suppe kurz abkühlen lassen (auf 90° C), und in den Mixer geben. Die Suppe pürieren, bis sie cremig ist. Abschmecken, fertig!

Ich liebe diese Suppe, denn sie schmeckt noch viel besser als man sich das überhaupt vorstellen kann! *.* Das Tolle ist: die Zutaten hat man eigentlich immer daheim.

Rote Beete Aufstrich

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Video-Anleitung gibt’s hier!

Zucchini-Suppe

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Ihr habt noch eine Zucchini übrig und wisst nicht, was ihr damit anfangen sollt? Ich hab da eine Idee:

  • ca. 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Zucchini (ca. 350 g)
  • 1 große Kartoffel
  • 25 ml Schlagsahne, nach Geschmack
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Salz, Pfeffer, Petersilie zum Würzen

Gemüsebrühe zum Kochen bringen.
Kartoffeln und Zucchini würfeln und in die Gemüsebrühe geben.
Knoblauch pressen und ebenfalls dazugeben.
Ca. 20 Minuten kochen lassen, bis das Gemüse weich ist.
Kurz abkühlen lassen (90° C) und dann pürieren.
Sahne hinzugeben, abschmecken und nochmal kurz aufkochen.
Mit Petersilie garniert servieren.

Preis

UVP : 149,95 €. Auf Amazon gerade aber für 109,95 € zu haben.

Ich bin sehr zufrieden mit dem PerfectMix! Er ist bei mir fast jeden Tag im Einsatz, weil er wirklich unkompliziert und zuverlässig ist. Wie gesagt, das einzige, was ich an dem Mixer etwas komisch finde, ist der Geruch nach Plastik, der nach ein paar Sekunden auftritt. Bis dahin hat er die meisten Gerichte bereits fertig gemixt oder püriert, und solange das nicht schlimmer wird, werde ich erstmal darüber hinwegsehen. Ansonsten gibt es eigentlich nichts zu meckern, im Gegenteil ich will den PerfectMix nicht mehr missen!


[Der AEG Standmixer PerfectMix SB14PS wurde mir für den Produkttest von Electrolux kostenlos zur Verfügung gestellt]

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Gurkenragout auf Rösti

Letztens beim Einkaufen ist mir die Kräuter Soße von KNORR aufgefallen. Ich bin eigentlich kein Fan von „Päckchen-Soßen“, ich liebe aber die Rahm Soße von KNORR. Auch wenn ich mir nicht so direkt vorstellen konnte, was ich mit der Kräuter Soße anfangen könnte, habe ich sie interessehalber einfach mitgenommen.

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Auf der Homepage von KNORR gibt es glücklicherweise ein paar Rezepte zur Anregung, von denen ich einige ausprobiert habe. Mein Lieblingsrezept werde ich euch hier vorstellen, weil ich es einfach so umwerfend finde, obwohl es wirklich komisch klingt: das Gurkenragout auf Rösti.

Man benötigt:

  • 6-8 Röstitaler (wir essen zu zweit 8 Stück)
  • 500 g Schmorgurken oder 1 Salatgurke
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 250ml Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Innenpäckchen KNORR Kräuter Soße
  • 1 EL körniger Senf
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1-2 EL Crème Fraîche
  • 1 Bund Dill
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Röstitaler ca. 20 Minuten nach Packungsanweisung backen, bis sie goldgelb sind.
  2. Währenddessen die Zwiebel schälen und klein hacken. Die Gurken schälen und in schmale Stücke schneiden.
  3. Zwiebel und Gurkenstücke andünsten.
  4. 250 ml Wasser und Zitronensaft dazugeben und aufkochen. Päckcheninhalt Kräuter Soße einrühren und 1 – 2 Minuten garen.
  5. Körnigen und mittelscharfen Senf sowie Crème Fraîche unterrühren und ca. 1 Minute kochen.
  6. Dill waschen, trockentupfen, fein schneiden und die Hälfte unter die Gurken rühren.
  7. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Rösti und Gurkenragout auf Teller verteilen und mit restlichem Dill garnieren.

 

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Die Kräuter Soße alleine finde ich übrigens nicht so gut. Mit ein paar Zutaten extra, wie hier, schmeckt sie allerdings super lecker!

Kennt ihr diese Soße? Habt ihr schonmal damit gekocht?

Kokosöl: das All­round­ta­lent

Verwendet ihr Kokosöl? Wenn ja, für was?

Ich entdecke das Öl in letzter Zeit immer mehr für mich, denn es gibt quasi nichts, das es nicht kann 😉
Es kann sowohl in der Küche und im Haushalt, als auch zur Körperpflege und für das Haustier eingesetzt werden. Auch zur Gesundheit hat es einiges beizutragen.

Ich habe hier mal einige Sachen zusammengetragen, die mich selbst teilweise ziemlich überrascht haben. Ich will da auf jeden Fall noch einiges Ausprobieren!

Ihr bekommt das Kokosöl z.B. bei dm. Früher gab es dort das Alnatura Kokosöl (ca. 4€/200ml), inzwischen das von dm selbst (ähnlicher Preis).

Küche

Braten:

Natürlich kann man das Kokosöl als Bratfett verwenden. Es gehört zu den gesättigten Fetten und ist deshalb zum Kochen bestens geeignet. Es kann sehr hoch erhitzt werden.
Zudem ist es naturbelassen, sodass beim Abfüllen keine gesunden Inhaltsstoffe verloren gehen.

Backen:

Kokosöl ist ergiebiger als Butter, somit wird eine geringere Menge davon zum Backen benötigt. Das Öl ist auch gesünder als Butter und schmeckt natürlich prima 🙂

Körper

Auf dem ganzen Körper kann Kokosöl angewendet werden wie eine Creme, da es unheimlich viel Feuchtigkeit spendet. Ich habe einige sehr trockene Stellen an den Beinen, bei denen bis jetzt noch keine Creme oder Bodylotion geholfen hat. Kokosöl allerdings schon.
Allerdings muss man etwas Zeit dafür einplanen, da es eine Weile braucht, bis es eingezogen ist 😉

Zudem kann Kokosöl zur Massage verwendet werden. Auch zur Tattoopflege ist es wohl geeignet und es soll bei Altersflecken helfen.

Und anscheinend ist Kokosöl sogar ein Insektenschutz!

Haare:

Mit Kokosöl können Schuppen und juckende Kopfhaut vermindert werden. Außerdem soll es gegen Spliss, Läuse und Haarausfall helfen.

Ich mache gerne eine Haarkur mit Kokosöl. Dafür massiere ich das Kokosöl nach dem Waschen in meine noch feuchten Haare ein, packe ein Handtuch drauf und lasse das ganze möglichst lange (eventuell über Nacht) einwirken. Danach nur 1-2 mal mit silikonfreiem Shampoo auswaschen, und die Haare fühlen sich wunderbar an.
Alternativ kann man natürlich auch nur die Kopfhaut mit Kokosöl massieren 🙂

Gesicht:

Kokosöl ist ein super Make-Up Entferner, selbst bei wasserfestem Make-Up. Dafür einfach das Gesicht befeuchten, dann mit Kokosöl einreiben und alles abwaschen-das ist zumindest meine Radikal-Methode 😉 Natürlich kann auch etwas Kokosöl auf ein Wattepad gegeben werden, mit dem man dann das Make-Up entfernt.
Das Tolle ist, dass die Haut direkt noch mit Feuchtigkeit versorgt wird.

Außerdem soll Kokosöl gegen Falten wirken. Da kann ich noch nicht mitreden, aber ich würde es einfach mal ausprobieren 😉

Zudem soll es das Wimpernwachstum positiv beeinflussen. Damit wäre Kokosöl eine sehr günstige und vor allem natürliche Alternative zu teuren Wimpernseren.

Zähne:

Klingt zwar eklig und fühlt sich auch so an aber: sogenanntes „Ölziehen“ trägt zur Zahnpflege bei. Dafür ca. einen Teelöffel Kokosöl in den Mund ziehen und mindestens 5 Minuten hin und herziehen. Danach ausspucken und mit Wasser ausspülen.
Das Kokosöl soll Schadstoffe binden und außerdem gegen Karies verursachende Bakterien wirken. Mehr dazu findet ihr hier.

Gesundheit

Die Einnahme von Kokosöl soll das Immunsystem stärken und so auch bei Husten und Schnupfen helfen. Zudem werden bei der Einname die Schleimhäute befeuchtet und beruhigt. Auch die Nasenschleimhäute können bei Schnupfen mit Kokosöl gepflegt werden.

Und wusstet ihr, dass Kokosöl sogar bei Alzheimer helfen soll?

Warzen und Herpes:

Durch seine antimikrobielle Wirkung kann Kokosöl auch gegen Warzen und Herpes eingesetzt werden.

Haustiere

Bei Hund und Katze kann Kokosöl zum Schutz vor Zecken, Milben und Flöhen verwendet werden. Dafür wird einfach etwas Öl auf dem Fell verteilt.

Auch Kaninchen und Pferde können ohne Probleme mit Kokosöl behandelt werden.

 

Das waren einige, aber noch lange nicht alle Anwendungsgebiete von Kokosöl!
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