Kokosöl: das All­round­ta­lent

Verwendet ihr Kokosöl? Wenn ja, für was?

Ich entdecke das Öl in letzter Zeit immer mehr für mich, denn es gibt quasi nichts, das es nicht kann 😉
Es kann sowohl in der Küche und im Haushalt, als auch zur Körperpflege und für das Haustier eingesetzt werden. Auch zur Gesundheit hat es einiges beizutragen.

Ich habe hier mal einige Sachen zusammengetragen, die mich selbst teilweise ziemlich überrascht haben. Ich will da auf jeden Fall noch einiges Ausprobieren!

Ihr bekommt das Kokosöl z.B. bei dm. Früher gab es dort das Alnatura Kokosöl (ca. 4€/200ml), inzwischen das von dm selbst (ähnlicher Preis).

Küche

Braten:

Natürlich kann man das Kokosöl als Bratfett verwenden. Es gehört zu den gesättigten Fetten und ist deshalb zum Kochen bestens geeignet. Es kann sehr hoch erhitzt werden.
Zudem ist es naturbelassen, sodass beim Abfüllen keine gesunden Inhaltsstoffe verloren gehen.

Backen:

Kokosöl ist ergiebiger als Butter, somit wird eine geringere Menge davon zum Backen benötigt. Das Öl ist auch gesünder als Butter und schmeckt natürlich prima 🙂

Körper

Auf dem ganzen Körper kann Kokosöl angewendet werden wie eine Creme, da es unheimlich viel Feuchtigkeit spendet. Ich habe einige sehr trockene Stellen an den Beinen, bei denen bis jetzt noch keine Creme oder Bodylotion geholfen hat. Kokosöl allerdings schon.
Allerdings muss man etwas Zeit dafür einplanen, da es eine Weile braucht, bis es eingezogen ist 😉

Zudem kann Kokosöl zur Massage verwendet werden. Auch zur Tattoopflege ist es wohl geeignet und es soll bei Altersflecken helfen.

Und anscheinend ist Kokosöl sogar ein Insektenschutz!

Haare:

Mit Kokosöl können Schuppen und juckende Kopfhaut vermindert werden. Außerdem soll es gegen Spliss, Läuse und Haarausfall helfen.

Ich mache gerne eine Haarkur mit Kokosöl. Dafür massiere ich das Kokosöl nach dem Waschen in meine noch feuchten Haare ein, packe ein Handtuch drauf und lasse das ganze möglichst lange (eventuell über Nacht) einwirken. Danach nur 1-2 mal mit silikonfreiem Shampoo auswaschen, und die Haare fühlen sich wunderbar an.
Alternativ kann man natürlich auch nur die Kopfhaut mit Kokosöl massieren 🙂

Gesicht:

Kokosöl ist ein super Make-Up Entferner, selbst bei wasserfestem Make-Up. Dafür einfach das Gesicht befeuchten, dann mit Kokosöl einreiben und alles abwaschen-das ist zumindest meine Radikal-Methode 😉 Natürlich kann auch etwas Kokosöl auf ein Wattepad gegeben werden, mit dem man dann das Make-Up entfernt.
Das Tolle ist, dass die Haut direkt noch mit Feuchtigkeit versorgt wird.

Außerdem soll Kokosöl gegen Falten wirken. Da kann ich noch nicht mitreden, aber ich würde es einfach mal ausprobieren 😉

Zudem soll es das Wimpernwachstum positiv beeinflussen. Damit wäre Kokosöl eine sehr günstige und vor allem natürliche Alternative zu teuren Wimpernseren.

Zähne:

Klingt zwar eklig und fühlt sich auch so an aber: sogenanntes „Ölziehen“ trägt zur Zahnpflege bei. Dafür ca. einen Teelöffel Kokosöl in den Mund ziehen und mindestens 5 Minuten hin und herziehen. Danach ausspucken und mit Wasser ausspülen.
Das Kokosöl soll Schadstoffe binden und außerdem gegen Karies verursachende Bakterien wirken. Mehr dazu findet ihr hier.

Gesundheit

Die Einnahme von Kokosöl soll das Immunsystem stärken und so auch bei Husten und Schnupfen helfen. Zudem werden bei der Einname die Schleimhäute befeuchtet und beruhigt. Auch die Nasenschleimhäute können bei Schnupfen mit Kokosöl gepflegt werden.

Und wusstet ihr, dass Kokosöl sogar bei Alzheimer helfen soll?

Warzen und Herpes:

Durch seine antimikrobielle Wirkung kann Kokosöl auch gegen Warzen und Herpes eingesetzt werden.

Haustiere

Bei Hund und Katze kann Kokosöl zum Schutz vor Zecken, Milben und Flöhen verwendet werden. Dafür wird einfach etwas Öl auf dem Fell verteilt.

Auch Kaninchen und Pferde können ohne Probleme mit Kokosöl behandelt werden.

 

Das waren einige, aber noch lange nicht alle Anwendungsgebiete von Kokosöl!
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